„Ich würde mich nicht als Influencer bezeichnen“

Interview mit Content Creator Jon Guler

Steckbrief

Name: Jon Guler
Alter: 20 Jahre
Beruf: Student Geografie und Informatik
Wohnort: Wil, St. Gallen
Hobbys: Wandern, Fotografie, Film, Schwimmen

Wo und wie lange wart ihr mit dem Camper unterwegs?

Jon: Andrin und ich waren für fünf Tage mit dem Camper im Berner Oberland (Grindelwald, Lauterbrunnen), im Graubünden (Flims, Latsch) und im Engadin (Samedan, Maloja, St.Moritz) unterwegs und haben auf verschiedenen Campingplätzen übernachtet: Camping Kandersteg, Camping Flims und Camping Samedan. Wir konnten uns spontan anmelden und es hatte vor Ort alles, was man brauchte. Da sich die Batterie während dem Fahren aufgeladen hatten, brauchten wir nicht einmal Strom.

Was war das Beste an der Reise?

Jon: Mit einem Camper die winterliche Schweiz zu bereisen war ein riesiges Erlebnis und ein grossartiges Abenteuer. Das, was mir am meisten gefallen hat, ist die Spontanität und dadurch die Freiheit, die man mit einem Camper hat. Mit dieser Unabhängigkeit kann man jederzeit überall hin und hat das Zuhause immer mit sich dabei.

 

Was war das Schwierigste an der Reise?

Jon: Eigentlich gab es keine Komplikationen. Die Planung, Buchung, Abholung, Organisation und Rückgabe liefen reibungslos ab. Auch während der Reise hatten wir die nötigsten Sachen immer mit uns dabei und waren durch den 4×4 Camper im Winter für alles gewappnet. Lediglich bei der Fahrt über den ungepflügten Malojapass mussten wir ein wenig aufpassen, dass wir nicht ins Schleudern gerieten.

 

 

Hattest du vor der Reise schon konkrete Fotoideen? Konntest du diese umsetzen?

Jon: Wir haben vor der Reise einige Orte bestimmt, die wir auf sicher besuchen wollten. Die detaillierte Reise ergab sich aber spontan und richtete sich nach dem Wetter. Denn die besten Fotos entstehen immer bei den idealen Wetterbedingungen. Einige Fotos der Sujets hatten wir bereits vorher im Kopf, jedoch sind die meisten Fotos spontan entstanden.

 

Welche Ausbildung hast du gemacht?

Jon: Ich ging nach der Oberstufe an die Kantonsschule mit Schwerpunktfach Physik und Anwendungen der Mathematik. Nach einem Zwischenjahr mit Zivildienst habe ich mein Studium, Geografie mit Informatik im Nebenfach, begonnen.

 

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Jon: Ich habe mir eine Kamera gewünscht und angefangen, mit dieser herumzuspielen. Als ich dann im Gymnasium das Freifach Fotografie belegte, bin ich immer wieder hinaus in die Natur gegangen, um das Gelernte auszuprobieren. Nun fotografiere ich bereits seit fünf Jahren.

 

 

Wie ist das Leben als Influencer? Welche sind die positiven Seiten? Welche die Negativen? 

Jon:Ich würde mich selbst nicht als klassischen Influencer bezeichnen. Meiner Meinung nach trifft es Content Creator ein wenig besser. Bei mir steht nämlich nicht meine Persönlichkeit, sondern meine Arbeit und das, was ich mache im Vordergrund. Durch eine grössere Reichweite auf Instagram, welche sich über die Zeit aufgebaut hat, öffnen sich natürlich neue Türen mit Möglichkeiten, die man vorher nicht hatte. Zum Beispiel Zusammenarbeit mit Brands, Aufträge und Kampagnen. Nebst dem Vergnügen oder den positiven Sachen, die man meistens leicht erkennen kann, gibt es aber auch wie bei jedem Job Sachen, welche einfach getan werden müssen und man nicht gerade liebt. Administrative Sachen, Planung, Vorbereitung und Büro. Diese Sachen sind im Vergleich zum „Vergnügen“ meistens sehr zeitintensiv.

 

Mit welcher Kamera fotografierst du?

Jon: Ich fotografiere mit der Nikon Z6 und den nativen Nikkor-S Objektiven. Hauptsächlich mit dem 24-70 1:2.8 S.

Hast du Fototipps für unsere MyCamper-Community? 

Jon:

1. Es kommt nicht hauptsächlich auf das Equipment an, um tolle Fotos zu machen, man kann auch mal mit einem Smartphone gute Bilder machen

2. Eine spannende und ungewohnte Perspektive finden: Dadurch kann man den Betrachter anlocken und das Bild ist automatisch spannend zum Ansehen.

3. Fotografie hat viel mit Licht zu tun. Darum entstehen die besten Bilder bei dem besten Licht. Die Goldene Stunde (Sonnenauf-/Untergang) oder die blaue Stunde (kurz vor Sonnenaufgang, nach Sonnenuntergang) helfen sehr dabei, gute Bilder zu machen.

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Wie gefiel dir der Camper Run to the Sun“? Würdest du denselben nochmals nehmen? 

Jon:Der Camper hat mir sehr gefallen! Er besitzt so ziemlich alles, was man für eine Woche oder länger braucht. Küche, Betten, Sofa, genügend Ablageflächen und Stauraum, Kühlschrank, Strom, Heizung (wir konnten sogar bei -10 Grad Celsius mit der Standheizung ohne Probleme übernachten), Lavabo mit einem grossen Wassertank und sogar ein Aussenzelt mit Tisch und Stühlen. Der Camper verfügt ebenfalls über eine Aussendusche, die wir aber jetzt im Winter nicht benutzt haben. Die wenigen Sachen, die der Camper nicht hat, WC und Dusche, waren aber ohne Probleme auf den Campingplätzen auffindbar.

Der Camper ist nicht zu gross und nicht zu klein. Er ist ideal für zwei Personen. Wenn ich jetzt nochmals auf eine Campingtour gehen würde, würde ich aufgrund der Kompaktheit und der einfachen Handhabung nochmals den gleichen Camper nehmen.

 

Wie lief die Übergabe mit dem Vermieter?

Jon: Die Übergabe verlief sogar auf Französisch problemlos und effizient. Durch das Übergabeprotokoll von MyCamper waren beide Parteien abgesichert und die jeweiligen Bedürfnisse wurden geregelt. Genau so die Rückgabe. Es gab keine Komplikationen.

 

Würdet ihr nochmals mit einem MyCamper Campingfahrzeug in die Ferien reisen?

Jon: Unbedingt, es gibt keine Argumente gegen einen weiteren Trip. Es ist um einiges angenehmer und einfacher, als einen Campingbus bei einer kommerziellen Autovermietung zu leihen. Auch das Verwenden von Campern, die sonst nicht benutzt werden, macht das Ganze noch viel sinnvoller. Auch die grosse Auswahl an verschiedenen Arten von Campern spricht für MyCamper. Dadurch findet sicher jeder etwas.

 

Welche Reisepläne wollt ihr dieses Jahr noch umsetzen?

Jon: Im Spätsommer/Herbst werden wir einen Roadtrip in die Dolomiten starten und wahrscheinlich noch einen in der Schweiz durchführen. Jedoch steht noch vieles offen und wahrscheinlich werden wir noch einige Reisen spontan unternehmen.

 

Hast du ebenfalls Lust die winterliche Schweiz mit dem Camper zu bereisen? Auf MyCamper findest du eine grosse Auswahl an Campingfahrzeugen mit Standheizung.

Mi Barner

Mi Barner

Content Creator

Mi liebt es, Fotos zu machen. Ob Eichhörnchen auf dem Baum des Nachbarn, auffällige Autos oder politische Aussagen in Büchern und an Wänden - an Lieblingsmotiven mangelt es dem Fotografie-Fan nicht. Ihr Hund Eugen fährt gerne mit dem Zug und liebt Hundestrände.

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